Unser Anspruch

Fleisch- und Wurstwaren von höchster Qualität sind der Anspruch an uns selbst. Das haben wir uns als oberstes Ziel gesetzt. Um dieses zu erfüllen, gehört für uns aber viel mehr dazu, als einfach nur gute Rezepturen und Gewürze zu verwenden. Der erstklassige Geschmack unserer Produkte fängt für uns nämlich viel früher an: Bei der kontrollierten und tiergerechten Aufzucht unserer hofeigenen Rinder und regional gezüchteten Schweine. Jeder Ochse, den wir schlachten und verarbeiten, wird in Mutterkuhhaltung aufgezogen. Die Kälber wachsen, so wie in der Natur, bei ihren Müttern auf und werden nicht dem Stress ausgesetzt, weggesperrt und mit künstlichem Futter ernährt zu werden. Die Aufzucht unserer Rinder erfolgt direkt neben unserer Metzgerei auf der Weide und am Scheßlhof, wo die Rinder artgerecht im Offenstall und in Weidehaltung von Schwager Josef Scheßl versorgt werden. In den letzten Jahren wurde von Mutterkuhhaltung auf die Aufzucht von BAYERWALDOXEN in Weidehaltung umgestellt, um eine höchstmögliche Fleischqualität zu erreichen. Alle unsere Fresser werden im Alter von circa sechs Monaten ausschließlich von regionalen Bio-Betrieben aus Mutterkuhhaltung gekauft. Von Frühjahr bis Herbst dürfen die Ochsen dann auf die direkt angrenzende Weide, und im Winter sind unsere Ochsen im neugebauten Offenfrontstall bei frischer Luft und Tageslicht untergebracht. Wenn ein Rind das Schlachtalter erreicht, können wir durch kurze Wege und die Schlachtung direkt bei uns am Hof auch hier einen absolut geringen Stresspegel für das Tier garantieren. Ähnlich verläuft es auch bei unseren Schweinen. Diese beziehen wir seit nunmehr 25 Jahren von unserem befreundeten Bauern Josef Krinner in Loh. Der Betrieb ist QS-zertifiziert und nimmt auch am Programm „offene Stalltür“ teil, um eine größtmögliche Qualität und Transparenz zu garantieren. Auch die Schweine werden ausschließlich mit Getreide aus eigenem Anbau, das laufenden Qualitätskontrollen unterzogen wird, gefüttert. Transportiert werden die Schweine von mir selbst am Tag vor der Schlachtung im eigenen Viehanhänger – mit viel Platz für jedes Tier. Nach kurzen Transportwegen werden die Tiere direkt bei uns am Hof stressfrei von uns selbst geschlachtet. Dieser Aufwand zahlt sich zu 100 Prozent in unserer Fleischqualität aus. Auch nach der Schlachtung zählen bei der weiteren Verarbeitung nur die höchsten Qualitätsansprüche. Als Metzgermeister arbeiten wir nach altehrwürdiger Handwerksmanier und sind stolz darauf, unseren Kunden nur die besten, hausgemachten Wurstspezialitäten und Fleischwaren anbieten zu können. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich unsere persönlichen Ansprüche auszahlen – im Tierwohl, in der Qualität, im Geschmack und letztendlich in zufriedenen Kunden.

Eine Familie - eine Leidenschaft


Alfons Gierl

Alfons Bild
Unser Metzgermeister mit Kreativität und Innovationsgeist

Soweit ich mich heute zurück erinnern kann, habe ich schon als Kind gerne den ganzen Tag lang meinen Vater bei seiner Arbeit als Landwirt und Viehhändler begleitet. Nach der Schule begann ich eine Lehre als Metzger, welche ich dann auch mit Auszeichnung abschloss. Als mein Vater 1989 mit nur 51 Jahren verstarb, war für mich sofort klar, dass ich in seine Fußstapfen treten werde. Ich übernahm zunächst Landwirtschaft und Viehhandel, 1991 absolvierte ich dann die Meisterprüfung als Metzger. Mit dem Neubau einer Hofmetzgerei samt Schlachthaus und Hofladen im Jahr 1995 habe ich meinen Traum einer eigenen Metzgerei verwirklicht. Seither bin ich Metzger mit Leib und Seele, der sich selbst und seine Produkte ständig neu erfindet. Seit Januar 2020 trage ich auch noch stolz den Titel „Fleischsommelier“. Unsere Metzgerei wird ständig erneuert und modernisiert und zurzeit erweitern wir unsere Hofmetzgerei durch den Bau eines neuen Hofladens“.

Alfons Gierl

Chris Scheßl

Alfons Bild
Zuhause in beiden Welten, Metzgerei und Bauernhof

„Ich lebe und liebe den Spagat zwischen der Hofmetzgerei und dem Bauernhof. Schon als kleiner Junge war ich oft bei meinem Onkel Alfons in der Metzgerei – und die Faszination für dieses Traditionshandwerk hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Für mich war schon früh klar, dass ich nach der Schule eine Ausbildung zum Metzger bei meinem Onkel Alfons absolvieren möchte. Gleich im Anschluss daran habe ich an der Ersten Bayerischen Fleischerschule in Landshut dann auch meinen Meistertitel als Metzger mit Erfolg abgeschlossen. Neben der Arbeit als Metzger nimmt aber auch die Landwirtschaft einen großen Teil meiner Zeit und Leidenschaft in Anspruch. Schon seit ich weiß, wie man einen Bulldog fährt, unterstütze ich meinen Vater Sepp tatkräftig am eigenen Hof. Und mittlerweile ist sogar schon meine kleine Tochter Romy dabei. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue über die erfüllenden Aufgaben in meinem Leben. Vormittags Metzger, nachmittags Landwirt und Papa – und das alles mit viel Leidenschaft und Herz.“

Chris Scheßl

Sepp Scheßl

Alfons Bild
Unser Biobauer mit Herz

"„Die Landwirtschaft ist meine Leidenschaft – und umso mehr freue ich mich darüber, die Hofmetzgerei meines Schwagers Alfons mit hochwertigsten Bayerwaldochsen beliefern zu können. Vor Jahren haben wir gemeinsam beschlossen, die Höfermühle und den Scheßlhof zusammenzulegen. Alfons kann sich nun ganz auf die Metzgerei konzentrieren, und ich kümmere mich um die Landwirtschaft und die Aufzucht unserer Bayerwaldochsen. Tierwohl spielte für mich schon immer die allergrößte Rolle. Deshalb arbeite ich ständig daran, unsere Qualität durch Investitionen und Weiterentwicklungen zu maximieren. So habe ich mich auch dazu entschlossen, unseren Betrieb auf biologischen Landbau umzustellen. Momentan befinden wir uns in der Umstellungsphase, und ab 2021 sind wir offiziell anerkannter und zugelassener Biobetrieb. Landwirtschaft und Metzgerhandwerk bedeutet für mich Tradition und Fortschritt zugleich – und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“

Sepp Scheßl

Galerie